Zur Freude des Labels Relapse Records stieg die neue Platte “Yellow & Green” von Baroness in die Billboard 200 Charts ein. Damit ist das der höchstplatzierte Release in der Geschichte des Labels. Das Album landete auf Platz 30 der Charts. Wer die Ausnahmetalente von Baroness noch nicht kennt, sollte sich mit dieser außergewöhnlichen Band unbedingt beschäftigen. Denn hinsichtlich ihrer Weiterentwicklung von Album zu Album – bzw. im Falle von Baroness im Rhythmus von zwei Alben – grenzen sie in ihrer Art an epischen Konzept-Alben an die Post-Hardcore-Ikonen von Thrice oder Fucked Up. Mastermind, Sänger, Gitarrist, Songwriter und Art Director (alle Cover stammen von ihm) John Baizley erinnert in seiner unermüdlichen Gier nach neuen Songs und neuen Veröffentlichungen sowie der Sucht nach Tourneen an The Mars Volta-Genie Cedric Bixler-Zavala. Auf den EPs “First” (VÖ: 2004) und “Second” (VÖ: 2005) spielte die Band rigorosen Sludge-Metal, um dann auf den Alben “Red Album” (VÖ: 2007) und “Blue Record” (VÖ: 2009) harmonischere, mehr in Richtung Progressive gehende Elemente einzubinden. Auf dem Doppel-Album “Yellow & Green” schwören Baroness nun dem Metal ab und geben sich vollkommen dem Rock hin. “Yellow” bildet insofern Pink Floydesken 70er Jahre Sound (Anspieltipp: “Cocainium”), um dann auf “Green”  Postrock und Post-Hardcore zu vereinen. Kaum hat man das Doppelwerk durchgehört, fragt man sich: Was kommt als nächster Schlag? Vorher kann man die Band allerdings live bestaunen. Am 1. August 2012 spielen Baroness im 59:1 in München.

Weitere Anspieltipps: “Take My Bones Away”, “March To The Sea”, “The Line Between”.

Baroness: Take My Bones Away