Franz Ferdinand verbindet mit Deutschland und vor allem mit München eine ganz besondere Liebe. Gitarrist Nick McCarthy ist nicht nur im oberbayerischen Vagen aufgewachsen und hat später in München studiert, sondern viele Ihrer Songs beinhalten auch deutsche Sprachfetzen oder haben sogar deutsche Namen. So war die Stimmung am 31. März im Münchner Zenith eine ganz besondere – Jugenderinnerungen von vor zehn Jahren, als Franz Ferdinand mit Ihrem Debüt-Album »Franz Ferdinand« jede Studentenparty bereicherten. Zwar war der Fokus an diesem Abend auf die neuen Songs gelegt, aber der ein oder andere Kracher lies nicht lange auf sich warten. Nach dem neuen Song »Bullet« wurden die Fans bereits beim zweiten Lied »The Dark Of The Matinee« zurück in die Zukunft geholt, und die Indie-Studentenparty konnte endlich beginnen. Auch die Band hatte sichtlich Spaß und Sänger Alex Kapranos wechselte sich eifrig zwischen fleißigem Rumgehüpfe auf der Bühne und wildem Gitarren-Zielen in Richtung Publikum ab – äußerst agil und authentisch für eine Band die über zehn Jahre im Geschäft ist und einem Sänger Jenseits der 40. Weitere Klassiker wie »Take Me Out« und »Ulysses« folgten, ehe nach knapp 23 Liedern der Abend zu Ende ging. Definitv können Franz Ferdinand auch nach über zehn Jahren noch die großen Bühnen rocken, und begeistern damit nicht nur treue Fans die mit der Band mitgewachsen sind, sondern auch eine neue, wesentlich jüngere Generation.

Diese Diashow benötigt JavaScript.