Devil Driver, eine Band die für Härte steht und für einen Frontman, der gerne Wein trinkt, offen zugibt jegliche Form von Musik zu lieben und gerne brüllt. Seit etlichen Jahren mit Roadrunner Records verbunden, kam letztes Jahr der große Bruch. Geschadet hat es ihnen nicht. Mit ihrer letzten Silberscheibe sind sie bis kurz vor die Top20 gechartet.

Konzerttechnisch lässt sich der Teufel ein wenig bitten bevor er dann doch noch auf die Bühne kommt. Aber wenn er kommt, dann tanzen die Nutten – König Dez hat Laune und sorgt für muntere erste Moshansätz. Auch oder gerade wegen seines Alters von fast 50 hat der Mann mit dem grünen Mikro die Menschen im Griff! Im Vergleich zu  Die Backstage Halle ist gut gefüllt was durchaus für den ein oder anderen Engpass sorgt. Dies gilt vor allem für jene, die auf der entgegengesetzten Seite der Theke stehen. Jetzt heisst es durchhalten oder Mos(h)es sein und die Menge teilen. Eine gute Gelegenheit bietet der Song “Before The Hangman’s Noose” der die Metalheads munter durcheinander wirbelt.

Dez versäumt es nicht mitten in der Show noch einmal auf den Split mit Roadrunner hinzuweisen. Hauptgrund, so klingt es immer wieder durch, scheint die Übernahme durch Warner zu sein. Es ist kein Geheimnis, dass viele Bands bei RR waren, weil die Jungs ein sicheres Gespür hatten für ihre Musiker. Bei Napalm Rec. scheint die Chemie zu stimmen. Also wird ein ganzer Song als Homage dem Label gewidmet.

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