© century media records

© century media records

Die lieblichen Sachsen aus Knüppelhausen sind zu Gast im Kesselhaus. Keine Frage es ist Heaven Shall Burn. Die wahrscheinlich meistgefeierte Hardcore/Metal Band seit es Spreewaldgurken gibt. Mit drei Vorbands beziehen die Jungs Stellung im Kesselhaus und man fragt sich beim Auftritt spontan, ob diese Band ihr Outfit zum politischen Statement machen will: Schwarz/Rot! Wohl kaum! Die Songs, sie werden abgefeiert von Beginn an und wer die Lyrics kennt, der weiß, dass HSB wohl alles gerne sehen würden, außer der Elefantenpaarung von Gabriel Merkel und Seehofer. Der Begriff “teuflischer Dreier” wird hier neu interpretiert! Mannshohe LED Screens zeigen Videos von Binär-Codes über Polizeigewallt hin zum Aufstieg und Untergang der Hindenburg. Der Hintergrundschriftzug Combat, darf nach wie vor als Program bezeichnet werden. War die Band doch zuletzt in der Kritik durch den Leopard-Panzer des Springerverlags “Bild”. Politik und Kunst sind hier unwiderruflich ineinander verwoben und begründen auch einen Teil des Erfolges dieser Band. Auch wenn ich persönlich die Werbung für Sea Shepard als unnötig empfinde, gibt es doch Infostand von jenen wie auch Amnesty International direkt vor Ort. Die Menge feiert jedoch die persönliche Erwähnung von HSB in dem kurzen Spot. Vielleicht kommt sie ja doch noch, die utopisch positive “Brave New World”.